Statements


Ich unterstütze dieses Projekt gerne und begrüße das Engagement der sozialen und kulturellen Einrichtungen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Ein besonderes Anliegen ist mir, dass nicht nur in und um Graz von dem Projekt profitiert wird, sondern auch in allen Regionen der Steiermark der Hunger auf Kunst und Kultur gestillt werden kann.

Dr. Christian Buchmann, Kulturlandesrat


Der römische Philosoph und Staatsmann Cicero sagte einst: „Hunger ist der beste Koch!“ Demnach muss der Kunst- und Kulturgenuss jenen Menschen am besten munden, die sich ihn unter normalen Voraussetzungen gar nicht leisten können. Und ich glaube, dass das auf jene Menschen, welche über die Initiative Hunger auf Kunst & Kultur Zugang zu Kulturveranstaltungen bekommen, ganz besonders zutrifft.

Die Initiative Hunger auf Kunst & Kultur ist ein wertvoller Türöffner im Kulturbereich – weil man mit ihrem Angebot nicht nur den Zugang finanziell schwächer gestellter Menschen zu Kunst und Kultur ermöglicht, sondern diesen oftmals auch die Scheu vor diesen vermeintlich elitären Veranstaltungen nimmt.

Ein herzliches Dankeschön an Isabella Holzmann und ihr Team. Machen Sie weiter so, bleiben Sie hungrig darauf, Kunst und Kultur jenen leistbar zu machen, die sich sonst den Bauch mit Kunst und Kultur nicht füllen könnten!

Ihre Mag.a Dr.in  Martina Schröck, Bürgermeisterstellvertreterin


„Vielen Dank, dass Sie sich mit soviel Engagement für Menschen mit Behinderung einsetzen!“

Mag.a (FH) Lydia Haider, Leitung Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Barmherzige Brüder, Pflegezentrum Kainbach und Tages/Werk/Stätten

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Aktionstag 2008 | Eröffnung


Der Besuch einer Opernaufführung bereichere ihr Leben, erzählt Firusa Budin. Diese Erfahrung teilt die Zebramitarbeiterin mit vielen MigrantInnen, die regelmäßig zu ihr in die Beratung kommen und mit denen sie gemeinsam Kulturveranstaltungen im Rahmen der Initiative Hunger auf Kunst & Kultur besucht. Es sei zu Beginn notwendig, die Besuche von Kulturveranstaltungen zu koordinieren, MigrantInnen zu begleiten, um so die Hemmschwellen abbauen zu können. Viele der Zebra – KlientInnen würden sonst das Angebot nicht nutzen wollen.

Die schönen Erlebnisse von MigrantInnen durch den Besuch einer Veranstaltung äußern sich in einem Gefühl von persönlicher Zufriedenheit, durch das Teilhaben-dürfen fühlt man sich respektiert und geschätzt. Daraus resultiert eine gesteigerte kulturelle Identität, welche eine positive Auswirkung auf die Entwicklung des soziokulturellen Zusammenlebens nach sich ziehen. Es wird deutlich, dass durch den Zugang zu Kunst und Kultur das Interesse an der neuen Gesellschaft wächst. Ebenso fällt einem Großteil der KulturpassbesitzerInnen das Erweitern der Sprachkenntnisse durch die Vermittlung von kulturellen Inhalten leichter.

(Zebra, Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum)


Es ist sehr erfreulich, dass immer mehr kulturelle und soziale Einrichtungen an der Aktion Hunger auf Kunst & Kultur teilnehmen. Diese Aktion, die vom Schauspielhaus Wien und der österreichischen Armutskonferenz initiiert worden ist, gibt es nunmehr seit zwei Jahren in der Steiermark. Trotz guter wirtschaftlicher Konjunktur gibt es immer noch genug Menschen, die sich Kunst und Kultur von ihrem Einkommen nicht leisten können. Kunst und Kultur zählen zu jenen Gütern, die bei finanzieller Knappheit als erstes eingespart werden, und das ist immer schade. Ziel einer sinnvollen Kulturpolitik muss es aber auch sein, diesen Menschen den Zugang zu Kunst- und Kulturveranstaltungen wieder zu ermöglichen.

Rund 150.000 Menschen sind in der Steiermark armutsgefährdet, diese Zahl ist bedauerlicherweise konstant hoch. Mit der Aktion Hunger auf Kunst & Kultur werden die gesellschaftspolitischen Synergien zwischen Kultur und Sozialem sichtbar. Ich bedanke mich herzlich bei allen Einrichtungen und Institutionen, die diese Aktion mit Engagement und vor allem mit ihrem Geld unterstützen!

(LH-Stv. Dr. Kurt Flecker, Kulturreferent des Landes Steiermark)

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Aktionstag 2008 | Eröffnung


„Ich wusste nicht, dass Graz so Interessantes zu bieten hat!“

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Aktionstag 2008 | Eröffnung


Hunger auf Kunst & Kultur ist eine enorm wichtige Initiative, die ins Bewusstsein rückt, dass alle Menschen – ungeachtet ihrer finanziellen Situation – ein Recht auf Kunst und Kultur haben. Es ist ein Versuch, tatsächlich bestehende Barrieren abzubauen und durch gemeinsames, solidarisches Handeln unbürokratisch neuen Zutritt für Menschen zu schaffen, die sonst vom kulturellen Leben wegen finanzieller Engpässe ausgeschlossen sind.

(Veronica Kaup-Hasler / steirischer herbst)


Wir finden das Kulturprogramm und die Bewegung Hunger auf Kunst & Kultur sehr reichhaltig und begrüßenswert und nützen die bestmöglichen Chancen, um in den Kulturgenuss zu kommen (gutes Beispiel: 18 Personen mit Kultur-Pass konnten die Vorstellung „Un ballo in maschera“ besuchen und mit großem Interesse das Ambiente der Grazer Oper in Begleitung von Verdis Musik genießen).

Dank der Kulturförderung können wir die kulturellen Anliegen unserer MitarbeiterInnen aber auch unserer KlientInnen mit nichtdeutscher Muttersprache unterstützen.

Was verbindet besser als Kultur: Unserer Meinung nach, die kulturellen und sozialen Verhaltensweisen können nicht nur angeboren, sondern auch angelernt werden. Die Möglichkeit am kulturellen Leben in der „neuen“ Heimat teilzunehmen fördert die Integration, erweitert den sozialen Horizont und schafft neue Perspektiven. Die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den TeilnehmerInnen führt zu einem besseren Kennenlernen der ?anderen? Kultur und damit zu einem harmonischerem Miteinander. Danke herzlichst für Ihr Engagement.

(Lidija Hamburger, Omega Gesundheitsstelle)


Ich halte Kunst nicht für Luxus, sondern für ein Grundnahrungsmittel unserer Gesellschaft. Und ich fühle mich in einer Überflussgesellschaft wie der unseren nicht wohl, wenn es hier Menschen gibt, denen der Zugang zu ihren Grundnahrungsmitteln vorenthalten ist.

(Mathis Huber, Intendant styriarte)

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Aktionstag 2008 | Führung durch die Grazer Oper


„Sie glauben ja nicht, wie das mein Leben aufwertet!“


Jeder Mensch, ob arm ob reich, hat ein Grundrecht auf Kunst. Das Eintauchen in eine andere, vielleicht bessere Welt, die Inspiration durch Musik und Theater, und nicht zuletzt das Umfeld unseres schönen Opernhauses, können vielleicht den Menschen, die es am meisten brauchen, Mut machen und Kraft geben, eine schwierige Lebenssituation zu bewältigen. Gerade die Mitmenschen, die aus finanziellen Gründen Gefahr laufen, auf das soziale Abstellgleis geschoben zu werden, verdienen unsere und Ihre Unterstützung. Wir freuen uns auf Spenden unseres Publikums und sind sicher, mit dieser Aktion einen kleinen Beitrag zum menschlichen Miteinander leisten zu können.

(Jörg Koßdorff, Intendant Grazer Oper)

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Aktionstag 2008 | Führung durch die Grazer Oper


006-statementsDas Medium Film vermittelt uns eine Vielfalt von Lebens- und Kulturformen. Filme inspirieren, sie fordern uns heraus, berühren uns emotional, bringen uns zum Nachdenken, verärgern uns manchmal. Sie können unser Blickfeld erweitern, vielleicht sogar die Wahrnehmung der Welt verändern. Diese Auseinandersetzung mit der Welt und mit sich selbst sollte allen offenstehen, unabhängig von ihrem Einkommen. Dass es nicht so ist, ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Armutszeugnis und die Unterstützung der Aktion „Hunger auf Kunst & Kultur“ daher eine Selbstverständlichkeit.

Barbara Pichler, Diagonale Festivalleitung (Foto: Ruth Ehrmann)


Für 200 Menschen aus aller Welt, die in Österreich eine neue Heimat gefunden haben, gibt es Gratiskarten für den Multikultiball des Afro-Asiatischen Instituts Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz. Als Fest des Miteinander von Besuchern unterschiedlichster Herkunft ist der Multikultiball zu einem gesellschaftlichen Großereignis mit 3.500 Gästen geworden. Auch heuer wieder war er innerhalb weniger Tage ausverkauft. Auf der Suche nach dem „Gelben vom Ei“ für alle, die ihre Heimat verlassen haben, um in Österreich zu leben, wandte sich das Organisationskomitee Multikultiball an Toni’s Freilandeier. Das Unternehmen erklärte sich spontan bereit, 200 Karten zu sponsern: „Wir kaufen Sie und geben sie als Gratiskarten weiter. In Toni’s Welt geht es ja nicht nur um glückliche Hühner, wir setzen auf ein geglücktes Miteinander. Wie der Multikultiball“. Verteilt werden Toni’s Karten über die Initiative Hunger auf Kunst & Kultur.

(Ina Mastnak, Multikultiball)

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Hunger auf Kunst & Kultur 2008 | im Greith-Haus / St. Ulrich im Greith


„Ich habe seit langem wieder das Gefühl, wo dabei zu sein.“


Das Landesmuseum Joanneum fühlt sich als wichtiger Kulturträger der Steiermark allen Menschen gegenüber verpflichtet. Insbesondere auch jenen, die sich aufgrund ihrer momentanen Lebenssituation den Eintritt in unsere Museen leider nicht leisten können. Daher unterstützen wir die Aktion Hunger auf Kunst & Kultur, die es ermöglicht, auch diesen Personen unsere Sammlungen näher zu bringen.

(Wolfgang Muchitsch, Direktor des Landesmuseum Joanneum)


Kultur kann helfen – auch jenen, die es sich zeitweise nicht leisten können. Wenn schon Lebensmittel, dann für den Geist unserer zerfasernden Gesellschaften.

(Herbert Nichols-Schweiger, Steirische Kulturinitiative)

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Hunger auf Kunst & Kultur 2008 | das Greith-Haus / St. Ulrich im Greith


„So macht das Lernen einer Sprache Spaß.“

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Aktionstag 2008 | Führung durch die Grazer Oper


Kultur ist ein Nahrungsmittel. Als solches muss es allen Menschen zugänglich sein. Das heißt, wir alle sind gefragt, jenen den Zugang zu ermöglichen, die es sich so nicht leisten können. Das sind wir unserer zivilen Gesellschaft schuldig.

(Peter Pakesch, Intendant des Landesmuseum Joanneum)


„Der Mensch lebt nicht von Brot allein“, hat bereits Jesus zu seinen Jüngern gesagt. Und dies in einer Zeit, in der es viel materielle Armut gegeben hat. Die Menschen hingen damals an seinen Lippen, weil sie mehr wollten als nur genügend Brot und was dazugehört. Die Seele ist genauso hungrig wie der Magen. Ihren Hunger zu stillen kann sowohl die Religion als auch jede andere kulturelle Einrichtung etwas bieten. Es ist gerade auch für arme Menschen ein großes Geschenk, wenn ihnen kostenlos ein Zugang zu kulturellen Ereignissen geboten wird. Es bereichert ihr Leben und lässt sie Mensch sein.

(Wolfgang Pucher, Vinzenzgemeinschaft Eggenberg)

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Aktionstag 2008 | Führung durch die Grazer Oper


Wer Hunger auf Kunst & Kultur nicht unterstützt, hat nicht verstanden was Kultur bedeutet!

(Gernot Rath, ORF-Landesstudio Steiermark)


Arbeitslosigkeit, Rassismus und Prekarisierung: Davon sind immer mehr Menschen betroffen. Vergessen werden darf im Engagement gegen Ausgrenzung nicht, dass das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe immer auch kulturelle Rechte einschliessen muss. Dafür macht sich Hunger auf Kunst & Kultur stark.

(Robert Reithofer, ISOP)

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Hunger auf Kunst & Kultur 2008 | Führung im Greith-Haus / St. Ulrich im Greith


Sehr geehrte Frau Holzmann!

Ich bin glückliche Kulturpassinhaberin. Wie viel schöne Veranstaltungen durfte ich doch damit schon erleben! Unvergessen das Eröffnungskonzert der styriarte vergangenes Jahr! Zu gerne wäre ich zu den Veranstaltungen morgen in Graz gekommen, aber meine Enkelkinder brauchen mich jeden Donnerstag in Bruck, der Stundenplan der beiden Kinder und der allein erziehenden Mutter will es so, leider. Ich habe mir vorgenommen, für jede Karte, die ich nützen darf, zumindest Euro 1.- in das Büchserl zu werfen, damit andere auch noch in den Kulturgenuss kommen können. Armut fängt dort an, wo Kultur nicht mehr möglich ist. Kunst ist Not-wendig.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre sehr dankbare S. S.

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Hunger auf Kunst & Kultur 2008 | Führung im Greith-Haus / St. Ulrich im Greith

 


Die Ausgabe des Kulturpasses ist ein zusätzliches Service für unsere KundInnen und soll den Zugang zum Kulturbetrieb in Phasen der Arbeitslosigkeit fördern. Auch der Konsum von Literatur, Musik und bildender Kunst stärkt das allgemeine Wohlbefinden und hilft damit, Arbeitslosigkeit aus eigener Kraft beenden zu können.

(Karl Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer AMS-Steiermark)


„Jetzt, wo ich mein weniges Geld vor allem für meine Kinder brauche, nehme ich dieses Angebot gern an. Wenn die Kinder eines Tages mich in finanzieller Hinsicht nicht mehr so brauchen, dann werde ich den Pass wieder zurückgeben. Dann sollen ihn andere, die in der gleichen Situation sind wie ich jetzt, den Pass weiter verwenden. Menschen, die wenig Geld zur Verfügung haben und das Wenige noch teilen. Es ist so wichtig, auch ins Theater gehen zu können. Schließlich kann man als Zuschauer die komischen, grotesken und dramatischen Dinge des Lebens einmal von Außen betrachten!“

(Herr P., Kulturpassbesitzer)


Zeitgenössische Kultur als kollektives Erleben und subjektive Inspiration; regionale08 macht suburban Hunger auf Kunst & Kultur.

(Dieter Spath, Künstlerischer Leiter regionale08)


Dem stadtmuseumgraz ist es ein Anliegen, auch Menschen in prekärer finanzieller Situation den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Die Auseinandersetzung mit dem Original, Erfahrungsräume, die nur ein Museum bietet und die zeitgenössische, offene Auseinandersetzung mit der Grazer Stadtgeschichte kommen durch die Zusammenarbeit zwischen dem stadtmuseumgraz und der Initiative Hunger auf Kunst & Kultur auch denjenigen zugute, für die der Kauf einer Eintrittskarte eine finanzielle Hemmschwelle zu Werten darstellt, die in unserer Gesellschaft für jeden selbstverständlich zugänglich sein sollten.

(Sabine Turek-Pirker, Leitung Publikumsservices/Museumspädagogik stadtmuseumgraz)

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Hunger auf Kunst & Kultur 2008 | Führung im stadtmuseumgraz / Ausstellung IN MEMORIAM JOCHEN RINDT


„So lang war ich nicht mehr im Konzert – das war schön!“


Kunst ist Lebensmittel und Nahrung für die Seele. An Ihr sollen sich alle laben können – sie hat allen offen zu stehen – Hunger auf Kunst & Kultur lässt alle am kulturellen Mahl teilhaben!

(Michael Wrentschur, InterACT)


Kunst ist ein Spiegel. Für den Zustand unserer Gesellschaft. Kunst verändert. Uns, unser Denken, Fühlen und Handeln. Kunst grenzt niemanden aus. Kunst schließt ein. Auch Menschen mit Behinderung. alpha nova dankt der Initiative Hunger auf Kunst & Kultur, die dafür sorgt, dass das Erleben von Kunst nicht von Geld und Einkommen abhängt.

(Thomas Wögerer, Geschäftsführer alpha nova)

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Hunger auf Kunst & Kultur 2008 | im Greith-Haus / St. Ulrich im Greith

 

„Jetzt kann ich meinen Kindern auch was bieten!“