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Ausstellung | Erdruckt und erstochen – Die Druckgrafik von Günter Brus

Samstag, 18. Mai von 10:00 bis 17:00

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 10:00 Uhr am Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag stattfindet und bis Sonntag, 30. Juni 2019 wiederholt wird.

Brus hat von sich selbst gesagt, kein großer Erneuerer der grafischen Künste zu sein. Konsequent hat er in den konventionellen Techniken der Kaltnadelradierung, der Lithografie und des Siebdrucks gearbeitet. Technische Experimente haben ihn nicht sonderlich gereizt, wohl aber die unterschiedlichen Ausdrucksmodalitäten, die das jeweilige Verfahren mit sich brachte: „Mir kommt es alleine auf die künstlerische Intensität der Verletzung des gegebenen Metalls an. Vielleicht wäre der Begriff ,Kupfermörder‘ manchmal angebracht.“

Gerade seine Kaltnadelradierungen widerspiegeln die körperliche Anstrengung und den enormen Kraftaufwand, der ihrer Entstehung zugrunde liegt. Mit Stahlnadeln, Taschenmessern, Scheren und Drahtbürsten hat Brus die Metallplatte bearbeitet, ja richtiggehend attackiert. Die aktionistische Verletzung der Oberfläche, das rastlose Arbeiten bis zur Erschöpfung, die Intensität der gestischen Handschrift zeigen sich geradezu paradigmatisch in den Blättern der Ausstellung. Wie bei seinen Zeichnungen auf Papier, agiert Brus immer direkt in die Platte, ohne Skizzen oder Vorzeichnungen. Der direkten Kunst ist er seit den frühen Aktionen treu geblieben.

Diese Ausstellung versammelt erstmals vollständig sämtliche Druckgrafiken von Günter Brus: Von den frühen Arbeiten im Spiritusdruckverfahren für die Einladungen zum Direct Art Festival (1967) über die Matrizendrucke und Siebdrucke der 1970er-Jahre bis hin zu den großen Radierungen der Nullerjahre.

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Foto(c): Günter Brus

 

Details

Datum:
Samstag, 18. Mai
Zeit:
10:00 bis 17:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstalter

Universalmuseum Joanneum
Telefon:
+43.316.8017 - 9716
Website:
www.museum-joanneum.at

Veranstaltungsort

Bruseum Neue Galerie Graz
Steiermark Österreich + Google Karte

Für KulturpassbesitzerInnen ist der Eintritt unentgeltlich. In jenen Kultureinrichtungen, die über begrenzte Sitzplätze verfügen, sind in der Regel Kontingente für KulturpassbesitzerInnen vorgesehen. Der/die KulturpassbesitzerIn kann bzw. muss reservieren.