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AUSSTELLUNG | multipart von Ewald Gynes

Montag, 14. Januar von 16:30 bis 19:00

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 4:30pm Uhr beginnt und bis zum Freitag, 18. Januar 2019 wiederholt wird.

Ewald Gynes zeigt uns an Hand eines Walskeletts aus Weggeworfenem, dass immer mehr, nie genug ist – Die raumgreifenden Installation „Sale-Watching“ zeigt uns, dass der „Konsument“ wohl eines der am besten erforschten Lebewesen des Planeten ist.

SALE – Kaufen ist ein Hobby geworden, ein Mittel zur Stimmungsregulation und Selbstoptimierung, manche sagen sogar: eine neue Weltreligion. »Ich shoppe, also bin ich«

Die tägliche Verführung – immer auf der Suche nach den besten Schnäppchen….und was bleibt? Gehen wir davon aus, dass Kunst ein soziales Konstrukt ist, das erst in permanenten Verhandlungsprozessen generiert wird. Mit dem Schwerpunkt auf Selbstschutz und Grenzen – sowohl auf nationaler als auch persönlicher Ebene – aber auch auf deren Überschreiten, werden die im Augenblick im Brennpunkt stehenden Fragen zum Klimawandel, zur Verseuchung des Wassers/der Natur mit Plastik und zur aktuellen Flüchtlingssituation aufgeworfen. Rohstoffe, Materialien und Abfälle können ungehindert über Grenzen hin und zurück transportiert werden. Diese können ungehindert Grenzen überqueren, Menschen nicht! Eine sehr einseitige ausbeuterische, grausame Politik sorgt dafür, dass nur wenige Menschen an den Profiten partizipieren. Aussperren und Einsperren – was sind das für Lösungen? Spuren der Natur, auch in den Bildwerken aus dem Bereich Grafik und Malerei sind Gynes zentrale Motive. So versucht z.B eine weitere Bildinstallation uns mit der eher peinlichen, lächerlichen und auswuchernden Seite des „Urlaubfahrens“ zu konfrontieren und auf globale, ökologische und ökonomische Probleme hinzuweisen. Eine großen Bandbreite verschiedenartiger Materialien – Beton, Holz, E-Schrott, Plastik und Stoffe – ziehen den Betrachter hinein und spielen mit der Beziehung zwischen der zweiten und dritten Dimension, indem hinterfragt wird, was Skulptur ist oder sein kann.

Musik: Seydou Traoré (Burkina Faso) Kaelé N’Goni und Lead voc.
Lesung: Das Kugeltier / Bilder und Gedichte für Groß und Klein

Foto(c):  Veronika Dreier

Details

Datum:
Montag, 14. Januar
Zeit:
16:30 bis 19:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstalter

BAODO Kunstverein
Telefon:
+43.316.671 041
Website:
nil.mur.at

Veranstaltungsort

NIL
Lazarettgasse 5
Graz, 8020 Österreich
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Für KulturpassbesitzerInnen ist der Eintritt unentgeltlich. In jenen Kultureinrichtungen, die über begrenzte Sitzplätze verfügen, sind in der Regel Kontingente für KulturpassbesitzerInnen vorgesehen. Der/die KulturpassbesitzerIn kann bzw. muss reservieren.