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In der Schwebe Eine gewisse – wenn auch ungewollte – Akrobatik | Ausstellung

Dienstag, 29. September von 10:00 bis 18:00

| Veranstaltungsserie (Alle anzeigen)

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 10:00 Uhr am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag stattfindet und bis Samstag, 28. November 2020 wiederholt wird.

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 12:00 Uhr am Samstag stattfindet und bis Samstag, 28. November 2020 wiederholt wird.

Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Woche(n) um 10:00 Uhr am Mittwoch stattfindet und unbegrenzt wiederholt wird.

Ausstellungsdauer: 20. September bis 28. November 2020, Öffnungszeiten: MO–FR 10:00–18:00 Uhr, SA 12:00–16:00 Uhr, MITTWOCH BIS 22:00 UHR.An Sonn- und Feiertagen geschlossen. Siehe Programm: versch. Zeiten

Programm:

Langer herbst-Samstag – 26.9.2020, 17:00, steirischer herbst: Kuratorisches Statement im Rahmen des Ausstellungsparcours.

Mittwoch, 7.10.2020, 18:00 & 20:00 Uhr, Filmabend zur Ausstellung; aus dem Programm der Diagonale’20 – Die Unvollendete.

Mittwoch, 21.10.2020, 19:00, Gespräch in der Ausstellung mit Erwin Polanc, Christina Helena Romirer und Anton Lederer.

Samstag, 24.10.2020, 15:00, Workshop von Roman Klug, mit dem Kalligraphiepinsel Emojis malen.

Mittwoch, 4.11.2020, 19:00, Gespräch in der Ausstellung mit Ruth Anderwald + Leonhard Grond, Josef Fürpass, Birgit Kulterer und Margarethe Makovec.

Mittwoch, 18.11.2020, 19:00, Gespräch in der Ausstellung mit Clara Oppel, Veronika Hauer und Leonhard Rabensteiner.

Samstag, 28.11.2020, 15:00, Letzter Tag der Ausstellung. Gespräch in der Ausstellung mit Lea Titz, Markus Sworcik und Markus Waitschacher.

Beteiligte Künstler*innen:
Ruth Anderwald + Leonhard Grond • Iris Christine Aue • Deborah Birch / Veza Vernández • Günter Brus / Jörg Schlick
Fedo Ertl • Josef Fürpass • e.d gfrerer • Daniel Hafner • Veronika Hauer • Marlene Hausegger • Matthias Jäger / Bernhard Wolf • Roman Klug • Zita Oberwalder • Clara Oppel • Keyvan Paydar • Erwin Polanc • Wendelin Pressl • David Reumüller • Isa Riedl • Christina Helena Romirer • Karoline Rudolf • Irmgard Schaumberger • Maria Schneider • Markus Sworcik • Lea Titz
Projektteam:
Margarethe Makovec, Anton Lederer, Markus Waitschacher, Leonhard Rabensteiner, unter Mitwirkung von Birgit Kulterer (Sammlung der Stadt Graz/ Kulturamt)

Diese Ausstellung ist von einem Text der französischen Psychoanalytikerin und Philosophin Anne Dufourmantelle aus ihrem 2011 erschienen Buch Éloge du risque (dt. Lob des Risikos. Ein Plädoyer für das Ungewisse) inspiriert. In dem kurzen Kapitel, übertitelt mit In der Schwebe bezieht sie sich u.a. auf Seiltänzer und Trapezkünstler und auf deren Vermögen, den Moment „der aufs Seil gestützten Schwebe“ auszukosten.

„Das Risiko der Schwebe verlangt“, so folgert laut Dufourmantelle „eine gewisse Akrobatik“. Und das ist auch ein Vermögen, das angesichts der Unklarheiten und Unvorhersehbarkeiten, die mit den aktuellen Entwicklungen einhergehen, den Menschen abverlangt wird: Eine gewisse – wenn auch ungewollte – Akrobatik.

Die gegenwärtige Situation hält ein Brennglas auf die Strukturen, Möglichkeiten und Problemfelder unserer Gesellschaften.
Allzu schnell zeigt sich, dass fertige Antworten und große Gesten keine Gewissheiten mehr erzeugen. Wir verbleiben in Erstarrung, wenn wir diese von niemandem erwartete Zeit des im-Ungewissen-Schwebens nicht nutzen. Und nicht nur für uns selbst Raum für Neues aufmachen, sondern tatsächlich die Welt entlasten.

Der Ausstellungsbetrieb findet unter Berücksichtigung der aktuellen COVID-19 Bestimmungen statt.

mehr Info

Foto © Josef Fürpass, „perspektivenwechsel“, 2016.

 

Details

Datum:
Dienstag, 29. September
Zeit:
10:00 bis 18:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstalter

‹ rotor › Verein für zeitgenössische Kunst
Telefon:
+43.316.688 306
Website:
rotor.mur.at

Veranstaltungsort

‹ rotor › Verein für zeitgenössische Kunst
Volksgartenstrasse 6a
Graz, 8020 Österreich
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Telefon:
+43 316.688 306
Website:
rotor@mur.at

Für KulturpassbesitzerInnen ist der Eintritt unentgeltlich. In jenen Kultureinrichtungen, die über begrenzte Sitzplätze verfügen, sind in der Regel Kontingente für KulturpassbesitzerInnen vorgesehen. Der/die KulturpassbesitzerIn kann bzw. muss reservieren.