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Klanglicht 2022 – Das Kunstfestival der Bühnen Graz – Licht aus, Klanglicht an

Donnerstag, 27. Oktober

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Eine Veranstaltung, die im Abstand von 1 Tag(en) um 5:00 Uhr beginnt und bis zum Samstag, 29. Oktober 2022 wiederholt wird.

27.10. – 29.10.2022, verschiedene Veranstaltungszeiten und Veranstaltungsorte,

Von 27. bis 29. Oktober geht vielerorts in Graz das Licht aus, um Raum für ein Festival zu schaffen, das eben diesen auf besondere Weise erleuchten wird: Klanglicht, the festival of sound and vision, erkundet 2022 den Raum in seinen vielfachen Facetten. Das Kunstfestival schafft eine audiovisuelle Verbindung zwischen historischem und zukünftigem Graz: Licht- und Klanginterventionen ermöglichen neue Perspektiven auf den Schlossberg inmitten des Grazer Stadtkerns und erschließen zugleich das völlig neu entstehende Stadtviertel Reininghaus. Obgleich diese zwei Standorte des diesjährigen Festivals nicht unterschiedlicher sein könnten, wird der Raum zu ihrem verbindenden Glied. International renommierte Kunstschaffende widmen sich mit ihren zum großen Teil originären Arbeiten ganz dem Thema des Festivals, legen Räume frei, erfinden diese neu, trennen oder verbinden sie und verändern so ihre Bedeutung.

Die einzelnen KLANGLICHT-Standorte werden von 18:00 bis 23:00 Uhr durchgehend bespielt und können bei freiem Eintritt besucht werden.
Einzige Ausnahme sind die Installationen im Schlossbergstollen und im Dom im Berg, die mit dem KLANGLICHT-Ticket besucht werden können.

Was passiert eigentlich, wenn es regnet? KLANGLICHT 2022 findet bei jedem Wetter statt getreu dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Bekleidung! Im Worst Case also hinein in die Gummistiefel und los geht’s!

13 der insgesamt 15 gezeigten Installationen sind heuer frei und ohne Ticket zugänglich. Jedoch im Schlossbergstollen und damit verbunden in den Dom im Berg ist aus Sicherheitsgründen nur ein limitierter Zugang möglich. Aus diesem Grund und in dem Bestreben, Wartezeiten beim Eingang in den Stollen für die Besucher*innen zu vermeiden, sind für diesen Bereich Tickets aufgelegt, die den Zugang innerhalb bestimmter Timeslots gewährleisten.
PS: Mit dem Ticket gibt‘s übrigens auch FREIE FAHRT zu Klanglicht im gesamten Verkehrsverbund Steiermark.

Das Programm auf dem Schlossberg

An insgesamt 15 Standorten werden Künstlerinnen und Künstler Räume mit Klang und Licht gestalten. Der deutsch-britische Künstler Sebastian Kite lässt mit seiner Installation „inner, outer, other“ auf der Schlossbergbühne Kasematten einen Raum zwischen Utopie und Dystopie entstehen. Das Duo Hartung & Trenz verwandelt den Wundergarten des Graz Museum Schlossberg zum Nullpunkt der eigenen Standortbestimmung und verwandelt die Hoffläche mit seinen umliegenden Gebäuden in ein experimentelles, immersives Planetarium aus Licht- und Typografie, begleitet von Klängen komponiert von Josef Gründler. Die Koreanerin Jeongmoon Choi schafft mit der Farbigkeit von Fäden in der Dunkelheit der Stallbastei ein begehbares Bild. Roland Mariacher und Werner Huber, besser bekannt als MO:YA, greifen die symbolische Strahlkraft des Uhrturms auf und übersetzen sie mit „Chronos“ in leuchtende Bilder, die Projektion wird von einem spannenden, eigens für diese Installation komponierten Klangarrangement des Grazer Musikers Markus Graf begleitet. Im Schlossbergstollen hat sich die Vorarlberger Künstlerin Miriam Prantl von Platons ‚Höhlengleichnis‘ inspirieren lassen und gestaltet neun Stollen links und rechts des Durchgangs mit Licht. Antoni Arola schafft im Dom im Berg ein transparentes Labyrinth, dessen Räume allein durch Licht und Klang einem ständigen Wandel unterliegen. Arthur Haas hat in Zusammenarbeit mit vier Tänzer*innen eine Choreografie erarbeitet, die den Eindruck, in einem Bühnenbild selbst zum Akteur zu werden, noch verstärkt. Im Innenhof des Volkskundemuseum entsteht ein von Julia Dantonnet konzipiertes Lichtspiel, inspiriert von den Lichtspielen der im 19. Jahrhundert entstandenen Schattenkarusselle. Die amerikanische Medienkünstlerin Signe Pierce sendet subversive Sprüche über die BIX-Medienfassade des Kunsthauses, parallel dazu werden sowohl im Schlossberglift als auch im Aiola Upstairs passende Klangteppiche eingespielt.

Das Programm in Reininghaus

Als Finne hat Kari Kola viel Erfahrung in der Gestaltung der Dunkelheit, seit fast 20 Jahren realisiert er weltweit spektakuläre Lichtprojekte, die Architektur, Landschaft und die Geschichte der Orte zu einem unvergesslichen Erlebnis verbinden. Für KLANGLICHT verbindet er den Schlossberg mit Reininghaus mittels einer weithin sichtbaren Lichtbrücke. Die Tirolerin Antonia Manhartsberger setzt sich im Reininghauspark mit der Geschichte der Branntweinfässer auseinander und inszeniert deren Klang. Studierende des Instituts für Design & Kommunikation der FH Joanneum betrachten den Begriff ‚Wachstum‘ in all seinen Dimensionen und aus verschiedensten Perspektiven und erschaffen dieserart ein ortsspezifisches Lichtballett. Esther Stocker überträgt das gedankliche Erlebnis, in ein Bild hineinzugehen, in den realen Raum – sie gestaltet einen dynamische Bildraum, der sein vermeintliches Ordnungsmuster zu verlieren scheint. Gleich vier von Amanda Parers überdimensionalen, hell erleuchteten Figuren, dürfen wir heuer bei KLANGLICHT begrüßen – sie scheinen wie eine Spezies aus der Zukunft angereist zu sein, gekommen, um in friedlicher Absicht unsere Stadt zu erkunden. Und last but not least bespielen Lia Räder, Stefan Sobotka-Grünewald und Volker Sernetz aus dem Kollektiv OchoReSotto mit „arkestra of light: up“ einen ganzen Gebäudekomplex am Reininghauspark, getragen von der von Monique Fessl originär für dieses Projekt komponierten Musik.

Das Programm von Klanglicht im Überblick findet sich online auf www.klanglicht.at/programm.

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Foto (c) Bühnen Graz

Details

Datum:
Donnerstag, 27. Oktober
Veranstaltungskategorien:
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Veranstalter

Bühnen Graz

Veranstaltungsort

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Für KulturpassbesitzerInnen ist der Eintritt unentgeltlich. In jenen Kultureinrichtungen, die über begrenzte Sitzplätze verfügen, sind in der Regel Kontingente für KulturpassbesitzerInnen vorgesehen. Der/die KulturpassbesitzerIn kann bzw. muss reservieren.