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KUG – EPOCHEN – Konzert

Donnerstag, 10. November von 18:45 bis 21:00

DO 10. 11.2022, Grazer Congress, Stefaniensaal
18.45 Uhr: All Inclusive
19.30 Uhr: Konzert

Das erste Orchesterkonzert der KUG-Abo-Saison 2022/23 lässt am 10. November im Grazer Stefaniensaal Ligetis Liebe zur Volksmusik, Korngolds spätromantische Hollywood-Reflexion und ein spätes Mozart-Meisterwerk erklingen. Als Solistin an der Violine ist die aus Kiew stammende KUG-Studierende Anastasiia Nifantieva zu erleben. Das Orchester der Kunstuniversität Graz leitet kein Geringerer als Milan Turkovic.

2023 feiert der Komponist György Ligeti (*1923- † 2006) seinen 100. Geburtstag! Anlässlich dieses Jubiläums würdigt die KUG ihn mit dem ersten Hauptabo-Konzert dieser Saison. Zur Aufführung gelangt sein „Concert Românesc“. György Ligeti zählt zu den bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Mit Graz verbinden ihn zahlreiche Besuche und seine enge Verbindung zur KUG, die ihn 1989 auch zum Ehrenmitgliedschaft machte und posthum ihren größten Konzertsaal nach ihm benannte.

György Ligeti & die KUG

György Ligeti, am 28. Mai 1923 als Sohn jüdischer Eltern in Siebenbürgen geboren, beherrschte sieben Sprachen. Sein Vater starb in Auschwitz, dennoch floh Ligeti nach dem Ende des Volksaufstandes in Ungarn ins Täterland nach Wien und nahm später die österreichische Staatsbürgerschaft an. Über Stationen in Berlin, an der Stanford University und in Hamburg kam er am Lebensende zurück in die Donaumetropole. „Wir dachten vorerst nicht daran, in einem deutschsprachigen Land zu bleiben. Gyuri, der einen kleinen Bruder im Holocaust verloren hat, hat bis zum letzten Moment nicht verziehen“, bekannte seine Frau Vera, die dennoch ihre Zustimmung gab, dass der große MUMUTH-Saal nach ihrem Mann benannt und 2009 mit „Atmosphères“ eröffnet wurde.

Am 8. Jänner 1959 sprach Ligeti zum ersten Mal in Graz, wo er in der Folge mehrfach das musikprotokoll und Symposien der KUG besuchte. Harald Kaufmann, Gründer des heutigen KUG-Instituts für Musikästhetik und lebenslang ein Freund György Ligetis, sah als wesenhaft für Ligeti und seine Musik die „Kraft des Verwandelns von Bitterkeit und Anstrengung in lösende Erheiterung“.

Bio Milan Turkovic

Milan Turkovic entstammt einer österreichisch-kroatischen Familie und wuchs in Wien auf, wo er Fagott und Dirigieren studierte. Vor 25 Jahren begann er, seine Solistentätigkeit als Fagottist, die ihn in allen Musikzentren der Welt bekannt gemacht hatte, graduell in eine immer intensiver werdende internationale Tätigkeit als Dirigent umzuwandeln.

Seither dirigierte er u.a. in Wien, Salzburg, Graz, Rom, Mailand, Florenz, London, München, Berlin, Dresden, New York, Tokio, Osaka, Nagoya, Brisbane, Zagreb, Krakau, Prag, Sao Paulo, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Lima und Santiago de Chile. Zu den Orchestern, die Turkovic geleitet hat, gehören die Wiener Symphoniker, das ORF-RSO Wien, das Wiener Kammerorchester, die Camerata Salzburg, das Orchestra Sinfonica Verdi di Milano, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das Prager Kammerorchester, Istanbul State Symphony Orchestra u.v.a. Er war Gast bei Festivals wie etwa dem Haydn-Festival in Eisenstadt, beim Carinthischen Sommer, bei der Mozartwoche Salzburg, beim Moritzburg Festival und beim Kusatsu Festival (Japan). Mit dem Deutschen Ensemble Selmer Saxharmonic erhielt er einen Echo Klassik-Preis. Zu seinen Spezialprojekten zählte die von Turkovic konzipierte Performance „Salieri und Gran Partita“ mit Karl Markovics. www.milanturkovic.com

WERKE

György Ligeti: Concert Românesc

Erich Wolfgang Korngold: Violinkonzert D-Dur op. 35

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

mehr Info

Foto © Kmetitsch

Details

Datum:
Donnerstag, 10. November
Zeit:
18:45 bis 21:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort

Stefaniensaal, Grazer Congress
Albrechtgasse 3
Graz, 8010 Österreich
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